UN’ALLEANZA FORTE CONTRO LA NUOVA LEGGE SUI GIOCHI IN DENARO

Heute Morgen ist das Referendums-Komitee gegen das Geldspielgesetz in die Kampagne gestartet. Nachdem die Jungparteien der FDP, GLP und SVP das Referendum ergriffen hatten, sind nun auch Parteiexponenten der Mutterparteien aktiv in den Abstimmungskampf eingetreten. Mit einem grellen Kampagnensujet soll die Schweizer Bevölkerung bis zum 10. Juni auf die Tücken und Schwierigkeiten der Vorlage hingewiesen und von einem Nein überzeugt werden.

«Mit dem Geldspielgesetz wird die digitale Abschottung salonfähig und fortschrittliche Unternehmen, darunter auch Startups, werden abgeschreckt und ausgegrenzt. Die Wettbewerbsfähigkeit sinkt. Die Schweiz braucht intelligente und liberale Regulierung und keine Abschottung, weil man das Internet nicht versteht.», so Marcel Dobler zu den negativen Auswirkungen des Gesetzes auf die Schweizer Unternehmen. Auch Beat Flach sieht in der Vorlage einige Schwierigkeiten. So seien Netzsperren beispielsweise für den Nutzer nur wirksam, wenn dieser bereit sei diese zu akzeptieren. Falls der Nutzer die Bevormundung des Staates nicht befolge, werde er trotzdem Online weiterspielen und wäre daher nicht geschützt durch den in der Schweiz geltenden Spielerschutz. Natalie Rickli hatte sich - wie auch Beat Flach – bereits in der Rechtskommission gegen ein Monopol für Schweizer Casinos ausgesprochen. Mehrere Anträge seien im Rat aufgrund massivem Lobbyings durch die Casinos gescheitert. Zudem betont sie, dass eine Ablehnung des Gesetzes keine Änderung des Status Quos nach sich ziehe und die Bahn anschliessend frei ist für ein Gesetz ohne Internetsperren.

Die anwesenden Jungparteipräsidenten fanden indes ebenfalls sehr deutliche Worte. Für Pascal Vuichard wird im neuen Gesetz der Spielerschutz vernachlässigt. «Anstatt verantwortungsbewusste Massnahmen für den Spielerschutz zu schaffen, folgte das Parlament den Empfehlungen der nationalen Casino-Lobby.» Benjamin Fischer spricht sich für ein Nein aus, weil das Konzessionierungsmodell, für Wettbewerb unter den Anbietern, grösst mögliche Freiheit für die Nutzer und maximale Wertschöpfung für die Schweiz sorge. Zusammenfassend gilt für Andri Silberschmidt: «Ein Nein verhindert ein Casinomonopol im Internet und die Beschneidung der Freiheit von uns allen. Wir werden uns über alle Parteigrenzen hinweg deshalb für ein Nein am 10. Juni einsetzen.»

 

Für weiterführende Informationen wenden Sie sich bitte an:
Andri Silberschmidt, Präsident Jungfreisinnige, + 41 79 367 58 31
Pascal Vuichard, Co-Präsident Junge Grünliberale, +41 79 561 41 89
Benjamin Fischer, Präsident Junge SVP, + 41 79 394 13 37
Marcel Dobler, Nationalrat FDP, +41 78 648 48 26
Beat Flach, Nationalrat GLP, +41 402 91 12
Natalie Rickli, Nationalrätin SVP, +41 79 635 45 74

 

Reden:
Andri Silberschmidt
Natalie Rickli
Pascal Vuichard
Benjamin Fischer
Beat Flach
Marcel Dobler